Old Man River Jazzband: We play jazz for the pleasure of our audiance - and for our own pleasure!

 

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Der Medienspiegel: So berichten Zeitungen und Radio über die Old Man River Jazzband

Vom Mississippi an die Emme
"Zu einer Band, die gute Musik macht und ihre Arbeit geniesst, kommen die Leute immer wieder gerne", sagte Jimmie Lunceford, Bandleader eines Swing-Orchesters. Darauf zählt auch die Old Man River Jazzband... lesen Sie mehr im Beitrag der Burgdorfer Wochenzeitung D'REGION
Die Old Man River Jazzband heizte dem Publikum ein
Hier gehts zum Beitrag in der Burgdorfer Wochenzeitung D'REGION zur Vernissage von Martin Bill mit dem Konzert der OMRJB.
Gemütlich essen und swingender Dixieland-Jazz

2011 bis 2013 spielte die Old Man River Jazzband (OMRJB) regelmässig

in Ersigen unter dem Titel «Jazz and Dine». Nun nimmt Wirt Ueli Augstburger aus Lützelflüh die Idee auf und führt zusammen mit der Band diesen Sommer eine Konzert-Serie unter dem Motto «Jazz im Ochsen» durch.

Denn das Bedauern war gross, als die OMRJB vor gut einem Jahr das «Aus» der beliebten Reihe bekannt geben musste.

 

Hier gehts zum vollständigen Bericht aus "D'REGION" vom 28. April 2015

Die Senevita liegt für einen Vormittag am Mississippi
Die Konzert-Serie der Old Man River Jazzband in der Senevita Burdlef geht bereits ins fünfte Jahr: Was 2011 als Experiment mit einem Open-Air-Konzert beginnt, hat sich längst zum erfolgreichen und geschätzten Bestandteil des abwechslungsreichen Kulturangebots der Senevita Burdlef entwickelt.

Hier gehts zum vollständigen Bericht aus "D^'REGION" vom 3. März 2015

Saint-Aubin - Bérojazz: Beau concert

Les amateurs de bon vieux jazz sont repartis enchantés de la Salle de spectacles de Saint-Aubin, où s’est déroulé le 6 novembre l’avant-dernier concert de la saison 2014. Ils ont d’abord apprécié les mélodies d’Hubert Mougin, le pianiste chargé de créer et d’entretenir l’ambiance durant le repas. Puis, ils se sont laissé charmer par celles de l’Old Man River Jazz Band, fondé en 1993 à Berthoud.

Artikel aus dem "Journal de la Béroche" vom 14. November 2014 - hier gehts zum vollständigen Bericht.

Die Senevita wird zum Jazzclub
Kommt er endlich, der Sommer? Die Hoffnungen stehen gut – denn: Bei allen drei bisherigen Sommerkonzerten der Old Man River Jazzband in der Senevita erwies sich Petrus als Dixieland-Fan und sorgte für gutes Wetter. So oder so, am kommenden Donnerstag, 19.00 Uhr, tritt die Band aus der Region wieder in Burgdorf auf: Open Air oder sonst halt im Restaurant Viva...
Hier gehts zum vollständigen Bericht aus "D'REGION" vom 12. August 2014
Erlebnisgastronomie im Rudswilbad
Den Muskern der Old Man River Jazzband gelang es, das Publikum mit Musik aus den 20ern bis in die 50er-Jahre zu begeistern.
Hier gehts zum vollständigen Bericht aus "D'REGION"
Dixieland-Konzert in der Seniorenresidenz
Fröhlich ist alter Jazz, swingend und melodiös, er geht in die Beine – und weckt Erinnerungen an die Jugend. «Da wird man einfach wieder zwanzig», sagte eine Bewohnerin letzten Sommer, als die Old Man River Jazzband erstmals ein Konzert in der Senevita Burdlef gab. Und die Dame warmindestens achtzig!
Lesen Sie den ganzen Beitrag aus "D'REGION" hier
Presseberichte über das Bärzelistags-Konzert in der Kulturmühle Lützelflüh am 2. Januar 2012
Fetzig-swingender Start ins Jubiläumsjahr

Zwei Originalbeiträge aus der Burgdorfer Wochenzeitung "D'REGION" und der Berner Zeitung BZ

Pressebericht über das Konzert vom 11. August 2011 in der Altersresidenz Senevita in Burgdorf
Ein Stück New Orleans im Herzen von Burgdorf

Lesen Sie hier den Originalabzug aus der Burgdorfer Wochenzeitung "d'Region"

Pressebericht über das Konzert vom 11. Juli 2009 in Effingen AG: Arrangements in Perfektion

Traditioneller Jazz-Event diesmal in der Sporthalle

Mit der "Old Mn River Jazzband" aus Burgdorf bei Bern gastierten am Samstagabend sieben Vollblutmusiker in Effingen, das das Publikum restlos begeisterten...

Mehr lesen Sie hier auf dem Originalabzug aus der Neuen Fricktaler Zeitung vom 14. Juli 2009

11. August 2009: Pressebericht über die USA-Reise von Hans Kaufmann und Werner Eichenberger

Jazz-Blues-Kunst-Reise durch die USA

Swing That Music
Die beiden Burgdorfer Hans Kaufmann und Werner Eichenberger waren kürzlich drei Wochen unterwegs in den USA – auf den Spuren von Jazz und Blues.

Jazzfan bin ich seit den 1960er-Jahren: Meine allererste Platte war von den Dixieland-Kings, als Gymnasiast hörte ich Konzerte mit amerikanischen Stars wie Thelonious Monk, Erroll Garner oder Earl Hines. Und seit fünfzehn Jahren spiele ich Gitarre in der Old Man River Jazzband.

Einmal nach New Orleans fahren, den Geburtsort des Jazz sehn – überhaupt eine Jazzreise durch die USA: Das wollte ich schon lange. Starten sollte das Projekt mit dem Jazz- & Heritage Festival in New Orleans. Hans Kaufmann, Posaunist unserer Band und ebenfalls grosser Jazzfan, liess sich von meiner Idee begeistern – und miteinander erlebten wir die wohl verrücktesten drei Wochen unseres Lebens: Zwei Pensionierte auf Jazz-Spurensuche, jeden Morgen um halb neun auf der Piste. Und meist erst um Mitternacht im Bett.

Mehr gibts hier: PDF aus der D'REGION vom 11. August 2009

Medienberichte zum 15-Jahr-Bandjubiläum 1993-2008/09

Hier gibts eine Sound-Datei von Radio Neo1

Jubiläum: Bericht aus "d'Region", Burgdorf

Schuld war nur der Dixieland

Die Old Man River Jazzband mit Konzerten in Burgdorf und Lützelflüh

Ein Gespräch mit den beiden Burgdorfer Bandmitgliedern Werner Eichenberger und Hans Kaufmann.


Die Frage nach ihrer ursprünglichen Begeisterung für den Dixieland Jazz führt die beiden Amateurmusiker zurück in ihre Jugendzeit, denn in den 50er- und 60er-Jahren erlebte der Dixie in Amerika und in Europa ein grosses Revival und wurde von zig Bands aus England, Deutschland und den nordischen Staaten gespielt und weiterentwickelt. Paris, in den 50er-Jahren zur zweiten Heimat zahlreicher schwarzer Jazzmusiker geworden, wurde zu einem wichtigen Zentrum und Jazz schliesslich zur Musik der Existenzialisten. Auch die Schweizer Jugend liess sich vom Dixiefieber anstecken. Der Dixieland wurde zum Symbol für Aufbruch und Ausbruch für die Nachkriegsgeneration. «Schwarzer Rollkragenpulli, Deux-Chevaux, die Gauloise bleu und das Hören von Jazz schmolzen zusammen zu einem einzigartigen Lebensgefühl», sagt Hans Kaufmann und «man wollte dabei sein»: Als er sich mit 17 Jahren als Klarinettist für die Aufnahme in einer Jazzband bewarb, dort aber ein Posaunist gefragt war, entschloss er sich kurzerhand, ein neues Instrument zu lernen.

 
Auch bei Werner Eichenberger, der seine musikalische Kinderstube als Mischung zwischen Ländler, Marsch und Schlager beschreibt, «war nur der Dixieland Schuld» für seinen Zugang zu neuen musikalischen Welten. Während seine Platten- und CD-Sammlung die ganze Palette von den Anfängen bis hin zum «free jazz» umfasst, ist er beim Musizieren dem Dixieland treu geblieben. Die Lust, in einer Dixieband mitzuspielen, brachte ihn auch dazu, «sein» Instrument, die Gitarre, richtig zu erlernen. Das Banjo als weiteres «klassisches» Dixieinstrument kam später dazu.

 

Ende 60er-Jahre: nachlassender Boom

Mit der Weiterentwicklung des Jazz zum Cool-Jazz und zum Bebop Ende der 60er-Jahre verblasste die Popularität des Dixieland. Jazz war fortan nicht mehr Tanz- und Unterhaltungsmusik, sondern sprach durch seine Komplexität vermehrt ein intellektuelles Publikum an. Ab dieser Zeit galt der Dixieland als eher minderwertig. Auch Hans Kaufmann und Werner Eichenberger sind sich einig: «Der Dixielandjazz ist eindeutig einfacher zu spielen und in seinem Aufbau viel weniger komplex als seine Weiterentwicklungen. Beim Dixie geschieht viel in der Gruppe, während im Bebop der Musiker zu einem autonomen Künstler geworden ist.» Doch: was einfacher zu spielen ist, ist oft auch einfacher zu hören: «Es gibt nach wie vor ein grosses Publikum, das sich für den Dixieland-Jazz interessiert. Man kennt die Stücke, man hört sie gerne und unsere Zuhörerinnen und Zuhörer reagieren begeistert», sagt Werner Eichenberger.

Frischer Wind und Jubiläum

Dies ist auch einer der Gründe, warum die Band in diesen Tagen gleich zu zwei Konzerten in der Region aufspielt (siehe Kasten). Gefeiert wird damit auch ihr 15-jähriges Bestehen. Auch inhaltlich sind die «Old-Man-Rivers» gut gerüstet: «Seit der Trompeter Hansruedi Jordi bei uns den Lead übernommen hat, haben wir uns weiterentwickelt. Er hat uns gelernt, uns von festen Arrangements zu trennen und viel freier zu spielen», sagt Hans Kaufmann. Und so könnte die öffentliche Probe im Burgdorfer Stadthauskeller der Auftakt sein zu einer Konzertreihe in den Wintermonaten. Zuerst aber möchte die Band herausfinden, ob die Emmestadt bereit ist für ein zweites kleines Revival der Musik aus dem Mississippidelta.

 

Sabine Käch, Rederei (Download als PDF)

Jubiläum: Bericht aus der Wochen-Zeitung, Langnau
15 Jahre Old Man River Jazzband: Die Besetzung änderte immer wieder – der Stil blieb gleich

Seit 15 Jahren existiert die Old Man River Jazzband – zur Feier kehren die Musiker dahin zurück, wo ihre Erfolgsgeschichte begann: In die Kulturmühle Lützelflüh.
 

 

 

 

«Bandmitglieder sind gekommen und gegangen, unsere Musik blieb die gleiche.» Werner Eichenberger blickt zurück und erzählt, wie alles begann.
Wild wirbeln die Schneeflocken ums Haus an der Emmenstrasse 1 in Lützelflüh. Schemenhaft zeichnen sich Musiker hinter dem Vorhang ab. Sie sind völlig erstarrt. Bald merkt man, dass es sich um Dekorationsfiguren handelt. Trotzdem ist klar, in diesem Raum trifft sich die Old Man River Jazzband. Und später, wenn verhalten fetzig-heisser Dixieland-Rhythmus und einschmeichelnd süsse Bluestöne aus dem Übungslokal dringen, schmilzt der Schnee. Die «Old Man River Boys» üben für ihr Jubiläumskonzert, und sie zaubern mit ihren Klängen den warmen Süden herbei.


Mobiliar war Patin
Vor langer Zeit – es tönt fast wie im Märchen – wollte ein gewisser Paul Schmid seinen 50. Geburtstag mit einem eigenen Jazzkonzert begehen. «Wer hilft eine Dixielandband gründen» schrieb er ans Anschlagbrett, und hatte bald darauf sechs Musiker geangelt, fast ausschliesslich Arbeitskollegen von der Mobiliar-Versicherung. Der Urbesetzung gehörte auch Werner Eichenberger an. Die noch namenlose Band wurde gecoacht vom Lehrer und Swiss-Jazz-School-Studenten Stephan Gasser. Es folgten zwei Jahre des fleissigen Übens, wobei auch die Kameradschaft nicht zu kurz kam. Man verstand sich musikalisch und auch sonst.
Nun waren die Musiker reif, sich zu emanzipieren, sie trennten sich von ihrem Lehrer, wollten eigene Wege gehen. Als «Old Man River Jazzband» gaben sie 1993 ihr erstes, öffentliches Konzert in der Kulturmühle. «Der Mississippi ist unendlich lang und fast ohne Gefälle. Für die Einheimischen ist er darum der «lazzy river» – der träge Fluss oder auch «old man river» – Alter Mann Fluss – genannt», erzählt Eichenberger. Und weil an seinen Gestaden, im Städtchen New Orleans, dem Sammelbecken unterschiedlichster Kulturen, die Wiege des Old Time Jazz stand, nannte man sich Old Man River Jazzband. Die Band hatte Erfolg, neben den öffentlichen Auftritten wurde sie oft für private Feiern und Jubiläen engagiert. Das hat sich bis heute nicht geändert, man spielt oft und gern an Partys.
 

Verborgene Talente
Obgleich, bedingt durch berufliche und private Gründe, die Besetzung bis auf drei Gründungsmitglieder (Jürg Kauer, Hans Ammeter, Werner Eichenberger) änderte, blieb die Band ihrem ursprünglichen Stil treu. Bis der Eintritt von Trompeter Hans-
ruedi Jordi als Leader frischen Wind brachte. Die Musiker lösten sich nun von den festen Arrangements, spielten frei, improvisierten, und brachten dadurch mehr Gefühl und Originalität ins Spiel. Das Publikum war begeistert, die Musiker entdeckten ihre verborgenen Talente. Jedes Jahr ändert etwa ein Drittel des Repertoires, wobei jeder mit seinen Vorschlägen zum neuen Programm beiträgt. So darf man sich wieder auf ein tolles Konzert freuen, wenn die Old Man River Jazzband in der Kulturmühle ihr 15-Jahr-Jubiläum begeht.

 

Gertrud Lehmann, Download als PDF)

Für den Download auf den Ausschnitt klicken!

 

 

Wochen-Zeitung für das Emmental und das Entlebuch, Langnau

 

 

Berner Zeitung BZ - Regionalausgabe Emmental-Oberaargau

 

 

d'Region - Wochenzeitung für die Region Burgdorf

 

 

JazzTime -Schweizer Jazz & Blues Magazin

26. November 2004: Old Man River Jazzband im Jazz-Club Sunne

Hasle-Rüegsau: Fetzig-swingender Dixieland-Jazz riss den Jazz-Club Sunne in Hasle-Rüegsau aus dem „Sommerschlaf“. Die Old Man River Jazzband aus Lützelflüh spielte zur Eröffnung der neuen Konzertsaison und verwöhnte das Publikum mit Hochprozentigem der Welt des traditionellen Jazz.

Am liebsten spielen wir Dixieland (im Chicago-Stil), daneben Swing, Boogie Woogie und Blues - und gelegentlich auch einmal New Orleans“, sagen die Musiker der Old Man River Jazzband. Und genau damit eroberten sie am Freitagabend, 26.11.2004, auch die Herzen der Gäste im Jazz-Club Sunne in Hasle-Rüegsau. 

 

Jazz pur 

"At the Jazzband Ball" ist eine der beliebtesten Nummern im Dixieland. Mit ihr entführte die Old Man River Jazzband das Publikum gleich zu Konzertbeginn schwungvoll in die bezaubernde Welt des alten Jazz. Einmal eingetaucht und fortgetragen von den schnellen Rhythmen, dann wieder sanft wogend auf den Wellen langsamer Stücke wurde der Abend für alle zum tollen Jazz-Erlebnis. Neben dem bereits erwähnten Titel, einer Komposition von Nick La Rocca, wartete die Jazzband mit zahlreichen weiteren Klassikern grosser Komponisten wie Duke Ellington, Louis Armstrong, Bennie Moten, Ted Snyder und vielen andern auf. Die typischen Old Man River-Arrangements mit gefühlvollen Improvisationen, heissen Soli und starken Rhythmen, begeisterten das Publikum ebenso wie die temperamentvollen Boogie Woogies, die die Spezialität des Pianisten Hans Ammeter sind.

 

Die Band und die Posaune 

Die Geschichte der Old Man River Jazzband begann 1991 mit einem 50. Geburtstag. Paul Schmid (Posaune) wollte sich damals einen alten Traum - ein Geburtstagskonzert mit einer eigenen Band - erfüllen. Er machte kurzerhand folgenden Aushang: "Wer hilft eine Dixielandband gründen?"

So fanden damals sieben Jazzfans zusammen und zu Pauls 50. Geburtstag hatten sie als "No-Name-Band" ihren ersten Auftritt. Die Liebe zum Old Time Jazz liess sie anschliessend weiter zusammen musizieren. Sieentwickelten sich zur homogenen, dynamischen und swingenden Formation, die seit 1993 unter dem Namen „Old Man River Jazzband“ bekannt ist.  

Die Old Man River Jazzband spielt in der klassischen Besetzung einer Dixielandband. Während Beat Stalder (Trompete, Kornett), Jürg Kauer (Klarinette) und Paul Schmid (Posaune, Vocal) seit vielen Jahren die Frontline bilden, sorgen Hans Ammeter (Piano), Paul Kunfermann (Bass), Marc Eigenheer (Schlagzeug, Vocal) und Werner Eichenberger (Banjo und Gitarre) für den rhythmischen Groove.

 

Old Men?

Der Band-Name habe nichts mit „old men“ zu tun, sondern stelle die Verbindung zur Wiege des alten Jazz her, die bekanntlich am Mississippi - auch „Old Man River“ genannt - stand, betonten die Band-Mitglieder bisher stets. Beim Konzert im Jazz-Club Sunne leitete Werner Eichenberger, der mit interessanten, unterhaltsamen und witzigen Kommentaren durchs Programm führte, dann allerdings zu einem ganz anderen Thema über. „Am Gemunkel von wegen alten Männern ist halt wahrscheinlich doch etwas wahr“, spasste er. Bei den einen sei’s der Rücken, der nicht mehr mit schweren Verstärkern belastet werden dürfe, und beim Posaunisten seien es die Zähne, die Probleme verursachten. Bei ihm ist nun allerdings ein chirurgischer Eingriff nötig, weshalb er seinen Rücktritt habe bekannt geben müssen.

 

Abschied des Posaunisten

Mit einer „jazzigen“ Collage verschiedener fotografisch festgehaltener Erinnerungen aus vergangenen schönen Jahren bedankte sich Werner Eichenberger im Namen aller „old men“ beim scheidenden Freund Paul Schmid. Allerdings versuchte Werner Eichenberger, ihm doch noch symbolisch ein Türchen für die Zukunft offen zu halten. Er machte Paul Schmid auf das Bild eines Vibraphonspielers, das sich zwischen die Erinnerungsfotos eingeschmuggelt hatte, aufmerksam. „Beim Vibraphon spielen braucht es keine Zähne und Mund und Kiefer schmerzen davon nicht!“, scherzte Werner Eichenberger und wieder ernst werdend sagte er: „So wird unser 5. Konzert im Jazz-Club Sunne in Hasle-Rügsau auch zum letzten Auftritt von Paul, dem eigentlichen Initianten und Gründer der Old Man River Jazzband.“ Jetzt leuchtet unter „www.oldmanriver.ch“, (Homepage der Band) in roten Lettern: „Wir suchen einen Posaunisten!“ Ein „Klick“ genügt, um zu mehr Infos zu kommen.

>> Bandgeschichte

>> Originalbericht: Wochenzeitung Langnau (PDF; 450 KB)

>> Originalbericht: Burgdorfer Tagblatt (PDF; 680 KB)

6. November 2004: Dem Mississippi entlang - Die Old Man River Jazzband im Jazzclub Lindenholz

Pssst, hört ihr den Zug einfahren?» Schlagzeuger Marc Eigenheer spielt mit den Besen, die «Räder» drehen sich immer schneller, als Paul Schmids Posaune einsetzt. Duke Ellington hatte «Night Train» wie das Tonbild eines fahrenden Zuges komponiert. Eine Aufnahme dieser Komposition von Oscar Peterson zählt zu den Kultscheiben einer ganzen Jazz-Generation. Dem Thema «Zug» kommt im Jazz ohnehin eine besondere Bedeutung zu: Viele Schwarze fuhren mit der Eisenbahn von New Orleans in den Norden.

Die Old Man River Jazzband aus Lützelflüh spielt in der klassischen Besetzung einer Dixielandband: Beat Stalder (Trompete, Kornett), Jürg Kauer (Klarinette), Paul Schmid (Posaune), Hans Ammeter (Piano), Paul Kunfermann (Bass), Marc Eigenheer (Schlagzeug) und Werner Eichenberger (Banjo, Gitarre). Werner Eichenberger unterhält die Gäste in Lindenholz mit Anekdoten und Musikerwitzen. Dabei lässt er sich selber nicht aus - über Banjospieler macht man sich in der traditionellen Jazzszene häufig lustig.

 

Der bekannte «Riverboat Shuffle» gibt Eichenberger Gelegenheit, auf die Entstehung des Bandnamens einzugehen. «Old Man River» nannten die Schwarzen den Mississippi, und entlang dieses Flusses, in seinem Deltagebiet, vor allem aber in New Orleans nahm die Geschichte des Jazz ihren Anfang. So deutet der Name «Old Man River» auf die Liebe der Band zum traditionellen Jazz hin.

 
Neben Dixieland werden auch Swing, Boogie Woogie und Blues gespielt. «South» stammt aus der Feder von Bennie Moten, einem Pianisten aus Kansas City. Weiter im Süden ist St. Louis, und von dort kommt die vielleicht bekannteste Jazz-Nummer überhaupt, mit einem Teil in Moll, im Habanera-Rhythmus: Der «St. Louis Blues». Komponiert im Jahr 1914 von W.C. Handy, genannt «Father of the Blues».

 

«Clap your hands - it´s Boogie-Time!» werden die Jazzfreunde aufgefordert, und die Soli von Pianist Hans Ammeter machen so richtig Stimmung. Schlagzeuger Marc Eigenheer überrascht mit der schönen Gesangsnummer «When you´ re smiling», und Beat Stalder überzeugt mit einem Trompetensolo in «Struttin´ with some barbecue». Eine frühe Komposition von Ellington im so genannten «Mood Style» heisst «Creole Love Call». Die Band interpretiert diesen langsamen Blues, dessen Thema nur aus zwei Tönen besteht, ausdrucksstark und mit viel Gefühl. Weil die Musiker wissen, was die Fans lieben, spielen sie als Zugabe «When the Saints go marchin´ in».

November 2003: Jazzstimme im Emmental

Die Old Man River Jazzband kommt an den Ort zurück, an dem sie vor zehn Jahren ihr erstes Konzert gegeben hat: Heute Abend feiert die Formation in der Kulturmühle Lützelflüh Jubiläum. 130 Konzerte hat die Band im letzten Jahrzehnt bestritten und sich in dieser Zeit - neben der Tiger Valley Jazzband aus Langnau - zur Jazzstimme des Emmentals entwickelt.

2003: Zwei Herbstkonzerte in Burgdorf und Lützelflüh

An über 130 Auftritten in Jazz- und Kulturclubs, an Kunstvernissagen und Matinéen, an Firmenfesten und PR-Events, an Apéros, Geburtstagen, Jubiläen und privaten Anlässen hat sich die Old Man River Jazzband aus Lützelflüh in zehn Jahren einen Namen als swingende, kompakte und engagierte Amateurformation im alten Jazz geschaffen.

 

Hier gehts weiter zum ganzen Artikel!

Christmas Jazz 2002: Old Man River Jazzband im Mattenhof

Zum Christmas Jazz Concert 2002 hat die Old Man River Jazzband 250 Anhänger von swingendem Dixieland in den Mattenhofsaal Gümligen eingeladen... Auf dem Notizblatt des Berichterstatters steht als Bilanz des Abends: "Vorzügliche Band-Gesamtleistung. eindrückliche Darbietungen wie den legendären Dippermouth-Blues oder das exzellent bluesig präsentierte Stück Blue Monk."

 

Hier gehts gleich weiter zu einer grossen Reportage über eine Probe der Old Man River Jazzband.

Die Old Man River Jazzband begeisterte das Publikum im "Jazz-Club Sunne"
Zur Eröffnung der Winter-Konzersaison 2001/2002 gastierte... die Old Man River Jazzband im "Jazz-Club Sunne" in Hasle-Rüegsau. "Happy Days Are Here Again" spielte die Band zum Auftakt und versprach damit nicht zu viel. Mit zahlreichen Standards aus der Welt des alten Jazz... sowie den neu arrangierten Boogie Woogies begeisterten die Jazzer das Publikum im ausverkauften Sonnensaal... Stark begeistert war das Publikum auch von "Night Train" von Duke Ellington und weiteren von der Band erstmals präsentierten Stücken.
Old Time Jazz Club Meilen: Schwungvoller Auftakt
Zum ersten Konzert ... pilgerten gegen 200 Jazzfans nach Herrliberg und wurden von der Old Man River Jazzband mit fetziger Musik empfangen... Die Band begeisterte von Beginn weg durch äusserst harmonisches Zusammenspiel, voller Konzentration wurde schnörkellos, ohne gekünsteltes Show-Gehabe in gut einstudierten Arrangements musiziert, ein berühmter Jazzklassiker reihte sich an den andern... Als Rosinen im Repertoire vor allem rassiger Stücke erwiesen sich die äusserst feinfühlig und stimmungsvoll dargebrachten langsamen Nummern "Creole Love Call" und "Blue Monk"... Ein wirklich gelungener, würdiger Auftritt...
Jazz-Club Sunne Hasle-Rüegsau: Begeisternde Klänge aus dem alten New Orleans

...die Old Man River Jazzband bot dem Publikum wirklich, was das Herz begehrt - und spätestens nach dem zweiten Stück herrschte im Saal eine Stimmung wie "At the Jazzband-Ball"... zum Abschluss der Wintersaison bescherte die Band dem Jazz-Club nochmals ein volles Haus...

Kulturwoche Kallnach: Jazz-Matinée als krönender Abschluss
...in parkähnlicher Ambiance sassen die Gäste ungezwungen auf ihren Gartenstühlen, während auf der Bühne das Feinste an Jazz geboten wurde. Stark mit nachhaltiger Wirkung schwelgte die Old Man River Jazzband in den Melodien des alten Jazz... und vermochte das begeisterte Publikum in Bann zu halten und zu Beifallsstürmen hinzureissen...
Begeisterndes Matinée-Konzert 

...obschon der Schnee unter den Schuhen knirschte, gelang es der Old Man River Jazzband mühelos, ihre Gäste musikalisch in eine andere Welt zu versetzen und sie in den Bann des alten Jazz zu ziehen...

Sumiswald: Dixie-Matinée mit der Old Man River Jazzband
...die sieben Bandmitglieder setzen sich zum Ziel, die Konzertbesucher mit unbeschwerter und swingender Musik zu unterhalten. Auf dem Programm standen traditionelle New Orleans-Nummern, Dixieland, Boogie Woogie, Blues und Swing...
"Old Man River Jazzband" in der Kulturmühle Lützelflüh: Beinahe wie am Mississippi
...die tragenden Holzbalken nahmen die Schwingungen der Musik der Old Man River Jazzband wundervoll auf. Wie früher auf einem alten Dampfer wogten die Konzertbesucher in den Klängen der unvergesslichen, nie versiegenden Klängen und Rhythmen...
Schönbühl: Der Gipfel-Plausch war ein Erfolg
...rassige Dixieland-Klänge des 7-Mann-Orchesters Old Man River Jazzband weckten am letzten Sonntag auch die grössten Schlafmützen...
Dixieland-Abend im Festsaal Muri: Konzert für die Aussenrenovation der Klosterkirche
...die Besucherinnen und Besucher des Konzerts im voll besetzten Festsaal kamen voll auf ihre Rechnung, denn die aus dem Kanton Bern stammende Amateurband Old Man River Jazzband vermochte die Anwesenden mit ihrem herzerfrischenden Jazz zu begeistern...

TOP

 

"Wer einem Jazzmusiker beim Spielen zusieht, der sieht einen Pionier, einen Forscher, einen, der experimentiert, einen Wissenschaftler, und dies alles gleichzeitig - denn Jazz ist der Inbegriff des kreativen Prozesses!"

 

Albert Murray, Dichter, zitiert in Ken Burns Buch 'Jazz: Eine Musik und ihre Geschichte'