Old Man River Jazzband: We play jazz for the pleasure of our audiance - and for our own pleasure!

 

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Boogie Woogie

Boogie Woogie ist ein Klavierstil des Blues. Sein wichtigstes Merkmal ist eine rollende, rhythmisch gleich bleibende Bassfigur - gespielt von der linken Hand. Die rechte Hand spielt dazu rhythmische Formen in Gegenbewegungen, Trillern, Tremoli, Akkorden - und oft kurze, riffartige Melodiefiguren. Das Tempo kann langsam bis sehr schnell sein.

Drei berühmte Boogie-Pianisten: Albert Ammons, Jimmy Yancey und 

Meade Lux Lewis.

 

Ursprünglich wurden die Boogies vom Pianisten solo gespielt - heute wird er oft von Bass, Schlagzeug und eventuell einer Gitarre begleitet.

Boogie-Woogie-Pianisten spielten ursprünglich meist in kleinen Bars, den so genannten Honky-Tonks: Entweder war kein Geld da, um eine ganze Band zu engagieren - oder es fehlte der Platz dafür... Zu den Arbeitsplätzen der Boogie-Pianisten gehörten auch illegale Spielclubs und Bordelle - und etliche waren auch Zuhälter und hielten sich ein oder mehrere "working girls".

 

In der Swing-Aera wurden Boogies mehr und mehr auch von Bigbands gespielt.

 

Zu den bekanntesten Boogie-Woogie-Pianisten gehörten Jimmy Yancey, Clarence 'Pine Top' Smith, Cow Cow Davenport - besonders aber Meade 'Lux' Lewis, Albert Ammons und Pete Johnson.

 

"Honky Tonk Train Blues", "Yancey Special", "Hamp's Boogie" oder "Cow Cow Blues" sind vier der berühmtesten Titel dieses Stils.

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In den 30er- und 40er-Jahre war der Boogie Woogie 'a hip thing'

- aber nicht alle hatten Freude daran: So kam ein Besucher in einem Jazzclub zu Pete Johnson und bat ihn, den 'Silent Rag' zu spielen. Johnson, der den Titel nicht kannte, fragte: 'Wie geht der?'

"Well, first you take your foot off the pedal, then you take your hands off the keys. After which you take your ass off the seat an get outta here..."

 

Roy Carr in seinem Buch 

'A Century of Jazz'